Defibrillator in Idafehn, Pflegedienst Up Dörp gibt Vertrauen zurück
Up Dörp stellt öffentlich zugänglichen Defibrillator bereit
Ein öffentlich zugänglicher Defibrillator in Idafehn soll im Notfall helfen, wertvolle Zeit zu überbrücken. Der ambulante Pflegedienst Up Dörp hat anlässlich seines zehnjährigen Firmenjubiläums einen automatisierten externen Defibrillator, kurz AED, angeschafft und am Haupteingang des Pflegedienstes in Idafehn installiert.
Der Defibrillator in Idafehn ist rund um die Uhr öffentlich zugänglich und kann im medizinischen Notfall von Ersthelferinnen und Ersthelfern genutzt werden.
Damit möchten Melanie und Jörg Jelden, die den ambulanten Pflegedienst Up Dörp betreiben, etwas an die Menschen in der Region zurückgeben.
Defibrillator rund um die Uhr öffentlich zugänglich
Seit Kurzem befindet sich rechts neben dem Eingang des ambulanten Pflegedienstes Up Dörp, in der Hausnummer 21 a in Idafehn-Süd, ein kleiner grüner Kasten. Darin befindet sich der sogenannte AED.
Ein AED kann bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand und bestimmten lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen, beispielsweise Kammerflimmern, eingesetzt werden. Im Ernstfall kann ein öffentlich zugänglicher Defibrillator dabei helfen, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.
Die Anschaffung des Gerätes haben Melanie und Jörg Jelden aus eigenen Mitteln finanziert. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes wurden für den Einsatz des Defibrillators geschult.
Ein Dankeschön an die Menschen in der Region
Die Idee für den öffentlich zugänglichen AED entstand im Rahmen des zehnjährigen Firmenjubiläums von Up Dörp.
„Wir haben uns überlegt, was wir zu unserem zehnjährigen Jubiläum machen können. Was können wir als Dankeschön für das Vertrauen in uns zurückgeben?“, erklärt Melanie Jelden.
Die Antwort war für die Familie Jelden ein Defibrillator, der nicht nur dem eigenen Team zur Verfügung steht. Das Gerät wurde bewusst am Haupteingang angebracht und ist damit im Notfall für die Öffentlichkeit erreichbar.
Ein AED führt Schritt für Schritt durch die Anwendung
Viele Menschen haben im ersten Moment Respekt davor, einen Defibrillator einzusetzen. Im Notfall soll die Bedienung eines AED jedoch möglichst einfach sein.
Das Gerät von Up Dörp unterstützt die Helferinnen und Helfer mit klaren Sprachanweisungen und optischen Hinweisen. Es erklärt Schritt für Schritt, was zu tun ist. Unter anderem wird erklärt, wie die Elektroden auf dem Brustkorb der betroffenen Person angebracht werden und wann niemand die Person berühren darf.
Der AED analysiert anschließend selbstständig den Herzrhythmus. Auf dieser Grundlage entscheidet das Gerät, ob ein Elektroschock erforderlich ist. Falls kein Schock notwendig ist oder nach der Schockabgabe weitere Maßnahmen erforderlich sind, führt das Gerät die helfende Person durch die nächsten Schritte und kann zur Herz Lungen Wiederbelebung auffordern.
„Man ist im Ernstfall nicht allein“, beschreibt Melanie Jelden die Unterstützung durch das Gerät.
Defibrillator auch bei niedrigen Temperaturen einsatzbereit
Der AED ist für den öffentlichen Einsatz außerhalb des Gebäudes vorgesehen. Eine integrierte Heizung sorgt dafür, dass das Gerät auch bei niedrigen Temperaturen einsatzbereit bleibt.
Beim Herausnehmen des Gerätes wird zudem automatisch eine Verbindung, über Mobilfunk, zur Rettungsleitstelle 112 hergestellt. Dadurch können die notwendigen Erste Hilfe Maßnahmen unmittelbar und fernmündlich eingeleitet werden, während gleichzeitig professionelle Hilfe angefordert wird.
Mitarbeiter von Up Dörp für AED-Einsatz geschult
Nicht nur die Anschaffung des Defibrillators war Melanie und Jörg Jelden wichtig. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes wurden für den Umgang mit dem AED geschult.
Die Schulung erfolgte durch Almas Industries. Auch die regelmäßige Wartung der Geräte wird durch das Unternehmen übernommen.
So soll sichergestellt werden, dass der Defibrillator im Ernstfall zuverlässig funktioniert und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen, was zu tun ist.
Zusätzlicher mobiler Defibrillator für den Pflegedienst
Zusätzlich zum öffentlich zugänglichen AED haben Melanie und Jörg Jelden einen weiteren mobilen Defibrillator angeschafft.
Dieser wird im Rahmen der Rufbereitschaft des ambulanten Pflegedienstes von einer Pflegefachkraft mitgeführt.
Wichtig: Dabei ist Jörg Jelden wichtig zu betonen, dass Up Dörp ein ambulanter Pflegedienst und kein Rettungsdienst ist. In medizinischen Notfällen immer erst die 112 wählen.
Gemeinsam für mehr Sicherheit in der Region
Mit dem öffentlich zugänglichen AED möchte der ambulante Pflegedienst Up Dörp einen kleinen Beitrag für die Gemeinschaft in der Region leisten.
Für Melanie und Jörg Jelden steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt: Dankbarkeit für das Vertrauen, das ihnen und ihrem Pflegedienst seit vielen Jahren entgegengebracht wird.
„Wir geben ein bisschen was zurück für das Vertrauen, das uns in den vergangenen Jahren entgegengebracht wurde.“
Der neue Defibrillator in Idafehn bei Up Dörp soll deshalb vor allem eines sein: eine zusätzliche Möglichkeit, im entscheidenden Moment schnell helfen zu können.
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Bilder: privat
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